Absolute Genauigkeit. Perfekte Ablesbarkeit. Lebenslange Zuverlässigkeit.

Das Quarzkaliber 9F führt Grand Seiko
in ein neues Zeitalter der Quarztechnologie.

Seit der Einführung der weltweit ersten Quarzarmbanduhr im Jahr 1969 nimmt Seiko
den Spitzenplatz in der Entwicklung neuer Quarz-Kaliber ein. Das Kaliber 9F ist die
Krönung von Seikos bisherigen Quarzuhrentwicklungen und wahrscheinlich das
beste Quarzwerk, das je gebaut wurde.

1. Doppelimpuls-Schrittmotor

Auf den ersten Blick erscheint das Kaliber 9F wie eine mechanische Uhr, denn die Zeiger sind länger und reichen bis zum Zifferblattrand, was bei herkömmlichen Quarzuhren nicht möglich ist. Das Kaliber 9F hat ein größeres Drehmoment, da der Schrittmotor statt dem üblichen Einzelimpuls zwei Impulse erzeugt. Trotzdem beträgt die Batterielebensdauer drei Jahre.

2. Backlash Auto Adjustment-System

Das Kaliber 9F läuft nicht nur extrem genau, es zeigt die Zeit auch aufs Genauste an. Im Gegensatz zu normalen Quarzuhren ist der Sekundenzeiger exakt auf jede einzelne Sekundenmarkierung ausgerichtet und schwingt nicht nach. Ein zusätzliches Regulierungsrad, das mit einer Feder ausgestattet ist, gleicht das Spiel zwischen den Rädern des Räderwerkes aus und verhindert das Nachschwingen. Es mag ironisch anmuten, dass die genauste Quarzarmbanduhr der Welt für die exakte Bewegung des Sekundenzeigers ausgerechnet ein Bauteil hochwertiger mechanischer Uhren verwendet.

3. Sofortige Datumsschaltung

In den meisten Uhren benötigt die Datumsschaltung mehrere Stunden. Damit gab sich das Entwicklungsteam des Kalibers 9F allerdings nicht zufrieden und entwickelte einen speziellen Hebelmechanismus, der eine unmittelbare Umschaltung des Datums in nur 1/2.000stel einer Sekunde gewährleistet.

4. Versiegeltes Kalibergehäuse

Der Rotor und das Räderwerk des Kalibers 9F sind in einem versiegelten Gehäuse untergebracht. Damit kann beim Öffnen des Gehäuses zum Batteriewechsel kein Staub ins Uhrwerk eindringen, was eine lange Lebensdauer und einen genauen Gang sichert. Diese perfekte Versiegelung des Gehäuses verlängert auch die Haltbarkeit der Schmieröle, die im Räderwerk verwendet werden. Theoretisch wird so 50 Jahre lang kein neues Schmieröl benötigt.

5. Drei unabhängige Achsen

Der Stundenzeiger bewegt sich 24 Mal, der Minutenzeiger 1.440 Mal und der Sekundenzeiger 86.400 Mal am Tag. Um sicherzustellen, dass die absolute Präzision jeder dieser 87.864 Bewegungen nicht durch eine Beeinflussung der Zeiger untereinander gestört wird, verfügt jeder Zeiger über eine eigene unabhängige Achse. Dank dieser Technologie bewegen sich alle Zeiger präzise und gleichmäßig.

6. Dreimonatiges Alterungsverfahren

Dreimonatiges Alterungsverfahren

Jeder Quarzoszillator schwingt 32.768 Mal pro Sekunde, wobei diese Frequenz von äußeren Einflüssen beeinflusst werden kann. Da ein stabiles Schwingungs­verhalten ausschlaggebend für die Ganggenauigkeit einer Quarzuhr ist, wird jeder einzelne Quarzkristall für Grand Seiko individuell ausgewählt und getestet. Erst nach einem dreimonatigen Alterungsverfahren erreichen diese Kristalle die für eine Grand Seiko erforderliche Präzision.

7. Temperaturempfindlichkeit

Temperaturempfindlichkeit

Das stabile und präzise Schwingungsverhalten eines Quarzes ist von Temperaturschwankungen abhängig. Um die Ganggenauigkeit des Grand Seiko Standards von einer Sekunde am Tag zu gewährleisten, ermittelt das Kaliber 9F automatisch 540 Mal am Tag mögliche Temperaturänderungen und kompensiert diese, um die Ganggenauigkeit zu erhalten.

8. Feinregulierung

Feinregulierung

Während bei einer mechanischen Uhr die Ganggenauigkeit manuell reguliert werden kann, verfügen herkömmliche Quarzuhren über keinen solchen Mechanismus. Das Grand Seiko Quarz-Kaliber 9F ist mit einem Rädchen für die Feinregulierung ausgestattet und gewährleistet damit höchste Präzision, sogar wenn die Uhr für längere Zeit bei extremen Temperaturschwankungen getragen wird.